Nordseecamping Norddeich 2026_10

Freitag

Der Wecker klingelt früh, obwohl wir ab heute frei haben.

Ein paar Besorgungen sind noch zu machen, bevor wir Richtung Nordsee starten.

Von unser Tochter verabschieden wir uns dann auch in der Früh. Sie macht sich auf den Weg zu ihrer Ausbildung in der Tierarztpraxis.

Der Wohnwagen ist bereits gepackt und wir bringen die restlichen Dinge im Auto unter.

Auf dem Weg zu Kai-Uwe fahren wir noch zu Famila und holen uns unsere geliebten Ciabatta-Brötchen heraus (Sauerteigbrötchen, die richtig knackig und lecker sind).

Kai-Uwe wird aus der Garage gemovert und wir machen uns auf die Fahrt nach Norddeich. Rund 4 1/2 Stunden Fahrtzeit werden uns angezeigt.

Die erste Autobahnhürde erwartet uns meist ab Hamburg-Moorfleet. Hier ist eigentlich immer Stau. Heute jedoch kommen wir zwar mitunter etwas langsamer, aber erstaunlich gut durch.

Aber, es erwartet uns ja auch noch das Autobahn-Teilstück bei Bremen. Schon das Navi sagt, dass die „Extraminuten“, die man dort auf der Autobahn verbringt, stetig steigen. Und so ist es dann auch. Aufgrund einer Baustelle verengen sich die Fahrstreifen von drei auf zwei. Der Weg dorthin ist mal wieder total nervig.

Irgendwann haben wir es dann geschafft und es geht wieder flotter voran. Als wir in Friesland von der Autobahn fahren und den Rest auf der Bundes- oder Landstraße zurücklegen müssen, wird unsere Geduld noch einmal auf die Probe gestellt.  Zunächst ist ein Ape (dreirädriges Rollermobil) vor uns, der mit Tempo 40 eine lange Schlange hinter sich herzieht.  Nachdem wir zum Überholen kommen, dauert es nicht lange und wir hängen hinter einem Trecker samt Ladung fest. Nach einer gefühlten Ewigkeit fährt der Trecker dann rechts ab aufs Feld und wir kommen beim Endspurt gut durch.

Es sind mittlerweile 5 Stunden vergangen und unsere Laune ist irgendwo im Kellergewölbe verschwunden.

Besonders hart trifft es meine Holde, die kräftig am Nöhlen ist.

Das wir dann auf dem Campingplatz auch noch unseren Wunschstellplatz nicht bekommen, hebt die Laune nicht gerade. Im Gegenteil, im Fond des Wagens wird laut über Abreisegedanken sinniert.

Der Urlaub fängt ja gut an…

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